"Ein berührend geschriebener Roman mit außergewöhnlichem sprachlichem Feingefühl." (Maria Dorrer, bibliotheksnachrichten)

 

Diesen Roman habe ich unter meinem richtigen Namen Peter Schnaubelt herausgebracht. Damit möchte ich unterstreichen, dass er für Jugendliche, aber auch für Erwachsene geschrieben wurde. Es war im Jahr meiner Hochzeit, also 1987, dass ich die Idee zu einem Buch mit dem Titel Die Farbe des Sommers hatte und die ersten Zeilen, wie sie auch noch heute darin vorkommen, niederschrieb: "Von seiner Mutter hatte Peter das weizenblonde Haar und die graublauen Augen geerbt, von seinem Vater die Liebe zum Kino." Und dann auch den ersten, das Thema und die Atmosphäre des Romans treffenden Satz des zweiten Kapitels: "In einem unendlich fernen Land, gleich um die Ecke und halb verborgen hinter der Baumallee entlang der Straße, stand das alte Lichtspieltheater." Wahrscheinlich schrieb ich im Sommer dieses Jahres die erste Fassung nieder, ich kann es heute nicht mehr sagen. Jedenfalls war das Manuskript bis 1992 soweit gediehen, dass ich mich traute, es anderen zu lesen zu geben. Da ich mir selbst nicht sicher war, ob es sich bei Die Farbe des Sommers um einen Roman für Jugendliche oder Erwachsene handelte, reichte ich ihn für beide Nachwuchsstipendien ein, die damals vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst verliehen wurden - und bekam 1993 auch gleich beide, das für Jugend- und jenes für Erwachsenenliteratur, verliehen. Kein Wunder, dass ich auch heute noch folgende Leseempfehlung ausspreche:  "Für Jugendliche mit Interesse an einer Erzählung aus der Vergangenheit und Erwachsene, die sich gern an diese Vergangenheit zurückerinnern."

Der Roman, der nun den Titel Ein Sommer trägt, spielt im Sommer des Jahres 1973, Monaten, gefühlt so endlos und heiß, wie man sie wohl nur in der Kindheit und Jugend erlebt. Peter ist zwölf und seine einzigen Freunde sich King Kong, Frankensteins Monster und all die anderen Horrorfiguren, die ihm im dunklen Kinosaal begegnen. Erst als der gleichaltrige Gernot in die kleine Stadt zieht, wird für Peter alles anders. Die beiden Buben werden beste Freunde und erleben einen Sommer voller Geheimnisse, eine Zeit der Selbstbehauptung und des ersten sexuellen Erwachens, der Konfrontation mit Liebe und Tod und der schmerzhaften Erfahrung, was es bedeutet, Verantwortung übernehmen zu müssen. 

Nach der Erstausgabe von 2000 gab es zwei Jahre später eine korrigierte zweite Fassung. Die rezente Neuauflage von 2025 wurde völlig überarbeitet und durch sechs zusätzliche Kapitel ergänzt. Für das Cover hat mir der niederländische Maler Martin-Jan van Santen sein Ölgemälde "Busted" zur Verfügung gestellt; es drückt die Stimmung des Textes so perfekt aus, als wäre die Szene mit den zwei Buben zwischen den hohen Halmen eines Feldes direkt aus dem Buch entnommen. Bei der Gestaltung des Einbandes war die Zusammenarbeit mit dem Autorenservice Gorischek aus Gratkorn bei Graz wie immer perfekt. Das Buch ist in österreichischem Standarddeutsch verfasst und in dem Soziolekt geschrieben, wie er zu Beginn der Siebzigerjahre in Niederösterreich in dem im Buch geschilderten Umfeld üblich war; in dieser Weise spiegelt die Form den Inhalt. Und schließlich entschied ich mich kurz vor den Veröffentlichung dazu, das Buch unter meinem richtigen Namen Peter Schnaubelt herauszugeben, denn er ist nicht nur für Jugendliche geschrieben, die gern eine Geschichte aus der Vergangenheit lesen und für die ich unter dem Pseudonym Peter Horn publiziere,, sondern auch für Erwachsene, die sich beim Lesen gern an diese Vegangenheit erinnern. 

"Peter Schnaubelts hinreißende Coming-of-Age-Geschichte ist gleichsam eine Hymne an die Freundschaft, ein poetischer Rückblick in die Kindheit, eine zärtliche Beschreibung der ersten Schritte ins Erwachsenenleben und nicht zuletzt eine leidenschaftliche Liebeserklärung an das Kino als Ort der Träume und Magie." (Werbetext für Onlineshops)

 

Peter Schnaubelt

Ein Sommer

ISBN 978-3-695155729

Hardcover € 24,80

E-Book € 11,99

 

 "Für Jugendliche mit Interesse

an einer Erzählung aus der Vergangenheit und Erwachsene,

die sich gern an diese

Vergangenheit zurückerinnern."

 


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